Rundweg auf dem Schwanberg

Im Kitzinger Land kann man auf 15 Traumrunden wandern. Eine der Traumrunden führt auf die höchste Erhebung der Region, den Schwanberg. Früher stand hier auf dem Gipfelplateau eine Fliehburg. Bei der fast ebenen Wanderung einmal um den Schwanberg kann man die Anwesenheit der Kelten fast spüren, denn sie haben hier überall ihre Spuren hinterlassen. Etwas pompöser ging es wohl im 18. Jahrhundert in dem Schloss zu, das heute das Geistliche Zentrum Schwanberg beherbergt.

Technisches Datenblatt
Nr.29991317
Eine Wanderung Rödelsee erstellt am 18.01.2023 von mit-mama-nach.de. MAJ : 20.01.2023
Dauer Durchschnittliche Dauer: 2h50[?]
Länge Länge: 8.93km
Positive Höhenmeter Positive Höhenmeter: 97m
Negative Höhenmeter Negative Höhenmeter: 99m
Höchster Punkt Höchster Punkt: 480m
Niedrigster Punkt Niedrigster Punkt: 439m
Einfach Schwierigkeitsgrad: Einfach
Zurück zum Start Zurück zum Start: Ja
Wandern Wandern
Gemeinde Gemeinde : Rödelsee
Start Start : N 49.722164° / E 10.270546°
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Frühling auf dem Schwanberg Aussichtsplattform im Schlosspark Birkensee

Beschreibung der Wandertour

(S/Z) Die Wanderung beginnt auf dem Großparkplatz vor dem Geistlichen Zentrum Schwanberg an der Landrat-Schad-Straße.

Wir wandern den Rundweg gegen den Uhrzeigersinn und gehen deshalb zunächst auf dem Parkplatz wieder ein Stück zurück (in südliche Richtung). Am Ende des Parkplatzes führt linker Hand ein Fußweg parallel zur Straße entlang. Schon hier ist die Traumrunde Schwanberg (rotes S) ausgeschildert.

(1) Dort, wo die Straße eine Rechtskurve macht, trifft der Weg auf eine T-Kreuzung, an der wir zunächst einen kurzen Abstecher nach rechts machen. Über die Wiese gelangen wir zum Aussichtspunkt Conradseck mit einer Panorama-Schaukel. Wir gehen wieder den kurzen Weg zurück zur T-Kreuzung und gehen diesmal geradeaus weiter. Der naturnahe Pfad führt uns immer geradeaus am Südhang des Schwanberges entlang, hier und da lässt sich durch den wunderschönen Mischwald in die Ferne schauen.

(2) Nach etwa 700 m macht der Weg einen Knick nach links. Hier am Iphöfer Knuck entstanden die Vorläufer erster Keltenschanzen auf dem Berg. Wir wandern etwa 1 km weiter durch den Mischwald am Berghang und kommen wieder an eine Linkskurve im Weg.

(3) Etwa 250 m weiter treffen wir auf eine Abzweigung nach links. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher (über die Traumrunde Rödelsee) zum Birkensee, der verträumt mitten im Wald liegt und angeblich von den Kelten angelegt wurde. Es geht auf gleichem Weg wieder zurück und an der Kreuzung, an der wir zum Birkensee abgebogen sind, nach links weiter.

(4) Dort, wo der Wanderweg eine Rechtskurve macht, sind noch (geradeaus gesehen) Reste des alten Keltenwalls zu erkennen.

(5) Wir folgen dem Wegverlauf nach rechts und kommen einen knappen km später an eine T-Kreuzung, halten uns kurz rechts und wählen dann den mittleren Weg. Dann gehen wir immer geradeaus auf einem breiten geschotterten Weg mitten durch den Friedwald wandern. Im Gegensatz zu einem Friedhof findet man hier natürlich keine Grabsteine, die Urnen sind an den Wurzeln der alten Bäume vergraben, lediglich ein kleines Schild verweist auf die Verstorbenen.

Wenn wir etwas über 1 km gewandert sind, biegen wir an der Abzweigung nach links ab und kommen an der nächsten Kreuzung, die wir geradeaus überqueren, an einer Picknickgelegenheit mit Infotafel vom Steigerwaldclub Iphofen vorbei. Kurz darauf treffen wir auf eine T-Kreuzung und biegen nach links ab.

Wir befinden uns jetzt auf der Nordseite des Berges, was auch am Baumbestand zu erkennen ist. Statt Mischwald wachsen hier vorwiegend Fichten. Der Weg führt uns etwa 1 km immer geradeaus und trifft dann auf einen Forstweg, auf den wir nach links abbiegen. An der folgenden Gabelung gehen wir links und treffen nach kurzer Strecke auf den Plateauweg, auf dem auch der Keltenweg entlangläuft.

(6) Wir biegen nach rechts ab und treffen bald auf eine kleine Hütte mit Infotafeln, in der eine kleine Rast eingelegt werden kann. An der Kreuzung liegt auf der gegenüberliegenden Seite eine kleine Informationsstelle zum Friedwald. Wir wandern auf dem Plateauweg weiter geradeaus.

(7) An der nächsten großen Kreuzung (etwa 400 m weiter) nehmen wir den zweiten Weg von rechts und gelangen nach einer Linkskurve zum Zypressensee mit einer uralten Sumpfzypresse in der Mitte. Am anderen Ufer steht eine Bank. Eine komplette Umrundung ist meist wegen des schlammigen Bodens nicht möglich.

(8) Der Zypressensee markiert den westlichen Bereich des Landschaftsgartens, in den wir im weiteren Verlauf der Traumrunde gelangen. Zunächst führen zwei breite Wege auf der Achse zum Schloss hin, Lindenallee genannt. An deren Anfang liegt ein Mausoleum. Etwas weiter auf der linken Seite liegen die Gräber der verstorbenen Schlossherren und deren Familie.

(9) Dann gelangen wir zum Neptunbrunnen mit einem Aussichtsbalkon auf der rechten und einer Art Arkaden oder Pergola auf der linken Seite. Wir folgen der Lindenallee durch den Schlosspark und verlassen ihn über die Treppenstufen. Auf der rechten Seite liegt das ehemalige Schloss, das heute als Tagungszentrum von der Kommunität Casteller Ring genutzt wird.

(S/Z)Wir halten uns links und gehen an der Straße entlang weiter. Links liegt die Kirche der Stiftung, es lohnt auch ein kurzer Abstecher gegenüber der Kirche zum Hang mit wunderbarer Aussicht. Ansonsten folgen wir dem Straßenverlauf und gelangen nach kurzer Strecke zum Parkplatz zurück.

Waypoints:
D/A : km 0 - alt. 466m - Parkplatz am Geistigen Zentrum Schwanberg
1 : km 0.3 - alt. 453m - Aussichtspunkt Conradseck mit Panorama-Schaukel
2 : km 1.26 - alt. 447m - Iphöfer Knuck
3 : km 2.2 - alt. 449m - Abstecher zum Birkensee
4 : km 3.62 - alt. 456m - Reste des alten Keltenwalls
5 : km 4.69 - alt. 468m - Friedwald
6 : km 6.63 - alt. 468m - Hütte mit Infotafeln und Friedwald-Information
7 : km 7.28 - alt. 465m - Zypressensee
8 : km 7.62 - alt. 468m - Friedhof
9 : km 7.81 - alt. 466m - Neptunbrunnen
D/A : km 8.93 - alt. 464m - Parkplatz Schwanberg

Nützliche Informationen


Bitte sei bei einer Wanderung immer vorsichtig und vorausschauend. Visorando und der Autor dieser Wanderung können im Falle von Unfällen, die auf der Tour passieren, nicht verantwortlich gemacht werden.

Während der Wanderung oder in der Nähe


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