Römerpfad

Viele Spuren der römischen Vergangenheit auf der Strecke insbesondere die Rekonstruktion der „Langmauer“, einer spätrömischen Befestigungsanlage, und „Pützlöcher“, ein Kupferbergwerk, in dem später auch nach Azurit und Malachit gegraben wurde. Die Wege führen Sie auch an Wasserfällen vorbei, zu spektakulären Aussichtspunkten, zur Genovevahöhle und schließlich zur Burg Ramstein.
Eine aufregende Wanderung!

Technisches Datenblatt
Nr.17464279
Eine Wanderung Kordel erstellt am 25.11.2021 von M. Simon. MAJ : 15.12.2021
Dauer Durchschnittliche Dauer: 4h30[?]
Länge Länge: 11.75km
Positive Höhenmeter Positive Höhenmeter: 414m
Negative Höhenmeter Negative Höhenmeter: 409m
Höchster Punkt Höchster Punkt: 407m
Niedrigster Punkt Niedrigster Punkt: 153m
Mittel (T2) Schwierigkeitsgrad: Mittel (T2)
Zurück zum Start Zurück zum Start: Ja
Zu Fuβ Zu Fuβ
Gemeinde Gemeinde : Kordel
Start Start : N 49.824558° / E 6.645515°
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Beschreibung der Wandertour

Parkplatz unterhalb der Burg Ramstein in Kordel, vor oder nach der Brücke über den Butzerbach.

Markierung Römerpfad: alte Münze auf weißem Rechteck

(S/Z) Wählen Sie den Waldweg bei den Wanderschildern am Ende des 1. Parkplatzes und gehen Sie am Butzerbach entlang. Ignorieren Sie die Brücke links und folgen Sie dem Waldweg, den Fluss zu Ihrer Linken. Sie passieren die Silversterhöhle. Ignorieren Sie die Furt zu Ihrer Linken und gehen Sie ein paar Schritte, um die Treppe hinunter zum Fluss zu nehmen.

(1) Gehen Sie auf den Steinen über den Fluss. Weiter nach rechts und an dem Geländer erneut nach rechts. Folgen Sie dem Pfad entlang des Flusses mit Übergängen von einem Ufer zum anderen über Steine, angelegten Passagen und einer 30 m langen Hängebrücke. Zum Schluss gehen Sie über einen Metallsteg und dann wieder nach oben, bis Sie auf einen Waldweg stoßen.

(2) Geradeaus und in der Kurve wählen Sie den linken Weg.

(3) Biegen Sie scharf links ab. Später sehen Sie auf der rechten Seite einige Baracken. Wandern Sie an der Gabelung nach links bergab. Nehmen Sie die Treppe zu Ihrer Rechten und entdecken Sie den oberen Bereich des römischen Bergwerks. Durchstreifen Sie den Ort, besichtigen Sie die Förderschächte, gehen Sie hinab zum Höhleneingang und dann zu den Infotafeln. Steigen Sie die Treppe links neben dem Gitter, das die Höhle verschließt, wieder hinauf. Ignorieren Sie den Pfad auf der rechten Seite und wandern Sie weiter bergauf.

(4) Verlassen Sie den Wald und wenden Sie sich nach links. Ignorieren Sie den Pfad, der wieder nach links in den Wald führt, und bleiben Sie am Waldrand entlang dem Feld. Folgen Sie dem Weg nach rechts und an der Kreuzung wandern Sie geradeaus weiter. Blick auf die Dörfer Butzweiler und Beblich zu Ihrer Rechten. Im offenen Gelände geradeaus weiter. Verlassen Sie den landwirtschaftlichen Weg und wenden Sie sich nach links, um den Weg ganz nah am Wald zu finden. Ignorieren Sie an der Ecke des Waldes den nach links abzweigenden Weg und gehen Sie geradeaus weiter, bis Sie zu einer Kreuzung gelangen.

(5) Biegen Sie links ab. Entdecken Sie die Rekonstruktion der römischen Mauer, steigen Sie über das Mäuerchen und setzen Sie den Weg durch den Wald fort. Beim Verlassen des Waldes nach rechts.

(6) An der Kreuzung mit der Straße geradeaus auf den grasbewachsenen Weg. Gehen Sie unter den Hochspannungsleitungen hindurch. An der Ecke der Parzelle ignorieren Sie den Weg links und wandern rechts weiter.

(7) Lassen Sie später den weiterführenden Weg rechts liegen und wählen Sie links. Betreten Sie den Wald. Bleiben Sie auf dem am deutlichsten ausgeprägten Weg, der stark nach links abbiegt. Ignorieren Sie dann den Weg zu Ihrer Linken und gelangen Sie zu einer Gabelung mit Unterstand.

(8) Gehen Sie nach rechts. An der nächsten Kreuzung zweigen Sie links ab, um zum Aussichtspunkt Hochburg und zurück zu gelangen. Auf dem Weg dorthin finden Sie eine Infotafel, die erklärt, wie eine keltische Burg gebaut wurde. Zurück vom Aussichtspunkt wandern Sie nach links bis zum Picknicktisch. Biegen Sie links in den abwärts führenden Pfad in Richtung Genovevahöhle ab. Steigen Sie vorsichtig die Steinstufen hinunter. Gehen Sie am Eingang der riesigen Höhle vorbei. Dann die nächste Treppe hinunter und geradeaus weiter. Erahnen Sie in den Felsen in der Ferne zu Ihrer Linken die anderen Höhlen von Hochburg.

(9) An der Kreuzung zweigen Sie links ab. An der nächsten Kreuzung biegen Sie links ab und an der Gabelung kurz darauf halten Sie sich rechts. Bleiben Sie auf dem am deutlichsten ausgeprägten Pfad, der stark nach rechts verläuft. Nach der Quelle am Weg nehmen Sie den Pfad, der links zwischen den Baumwurzeln verläuft, oder warten Sie bis zur nächsten Kreuzung.

(10) Biegen Sie links zur Klausenhöhle ab. Folgen Sie dem Pfad in Serpentinen hinauf bis zum Eingang der Einsiedelei. Wandern Sie dann nach rechts und nehmen Sie die Treppe. Oben angekommen, links weiter. Am Waldweg (fehlt auf der Karte) unter den Hochspannungsleitungen gehen Sie nach rechts. Ignorieren Sie den Pfad zu Ihrer Rechten (fehlt auf der Karte) und halten Sie sich weiter links, um die Kreuzung mit dem Picknicktisch zu erreichen.

(11) Gehen Sie nach rechts zum Aussichtspunkt Geyerslay und wieder zurück. Dort können Sie in der Ferne die Burg Ramstein sehen. Nachdem Sie den Weg zurückgegangen sind, wandern Sie weiter geradeaus bis zu einer Mehrfachkreuzung (nicht alle Abzweigungen sind auf der Karte zu sehen) und biegen dort in den äußersten rechten Weg ein. Bewundern Sie einen Wasserfall am Weg. Ignorieren Sie dann den Waldweg auf der linken Seite und bleiben Sie auf dem Hauptweg.

(12) Nehmen Sie kurz vor dem breiten Weg den Pfad nach rechts. Wieder auf der Straße angekommen, steigen Sie weiter bergab. Richtung Hotel-Restaurant. Der Eingang zur Burg befindet sich hinter dem Gebäude über die linke Seite. Der Pfad hingegen verläuft über die Terrasse und dann auf der rechten Seite der Burg weiter. Wandern Sie den breiten Pfad in Serpentinen hinunter, ignorieren Sie die Wege, die in die Böschungen führen, und erreichen Sie den Parkplatz (S/Z).

Waypoints:
D/A : km 0 - alt. 155m
1 : km 0.6 - alt. 194m - Treppe links
2 : km 1.43 - alt. 268m - Weg links in der Kurve
3 : km 1.62 - alt. 273m - Scharf links
4 : km 2.47 - alt. 316m - Wald verlassen und am Feld entlang
5 : km 3.68 - alt. 394m - An der Kreuzung links
6 : km 3.94 - alt. 394m - Geradeaus
7 : km 4.74 - alt. 341m - Links
8 : km 5.44 - alt. 305m - Rechts
9 : km 7.27 - alt. 241m - Links
10 : km 8.8 - alt. 210m - An der Kreuzung links
11 : km 9.15 - alt. 273m - Am Picknicktisch rechts
12 : km 11.01 - alt. 232m - Pfad rechts vor der Straße
D/A : km 11.75 - alt. 155m

Nützliche Informationen

Machen Sie die Wanderung gegen den Uhrzeigersinn.
Wasserfeste Schuhe und rutschfeste Sohlen werden empfohlen, da es auf dem Weg flussaufwärts einige Furtpassagen über Steine gibt und in der Umgebung der Höhlen und der Einsiedelei steinige Stufen hinuntergegangen werden müssen.
(3) Es besteht die Möglichkeit, die Wanderung an einem anderen Parkplatz zu beginnen.
Kleiner Supermarkt in Kordel
Hotel-Restaurant-Café-Brauerei auf Burg Ramstein
Die Burg Ramstein kann besichtigt werden. Sie befindet sich im Privatbesitz der Familie Moll (Hotel-Restaurant), ist aber trotzdem für Besucher frei zugänglich.

Bitte sei bei einer Wanderung immer vorsichtig und vorausschauend. Visorando und der Autor dieser Wanderung können im Falle von Unfällen, die auf der Tour passieren, nicht verantwortlich gemacht werden.

Während der Wanderung oder in der Nähe

Wasserfälle: Im romantischen Butzerbachtal geht es über Steine, Stege und Leitern am Bach entlang. Mehrere Wasserfälle säumen den Weg. Der Höhepunkt ist eine 30 m lange Hängebrücke.

Pützlöcher: Das Bergwerk gehört zu den größten und ältesten römischen Bergwerken in Deutschland und sein Name bedeutet „Wasserlöcher“. Hier grub man vom 1. bis zur Mitte des 2. Jahrhunderts bis in eine Tiefe von 20 Metern nach Kupfer, aber auch Azurit und Malachit. Da die Erzvorkommen nicht bedeutend waren, konzentrierten sich die Römer später nur noch auf den Steinbruch. Dieser lieferte Steine für den Bau der Porta Nigra in Trier. Eine Münze des Kaisers Maximinus Thrax (235-238) beweist, dass der Steinbruch noch im 3. Jahrhundert n. Chr. genutzt wurde. Im Bergwerk kann man heute noch Quader mit römischen Zahlen und Inschriften finden. Im 18. Jahrhundert suchte man mit modernster Sprengtechnik erneut nach Erz und Kupfer und schuf neue Stollen mit einer ca. 114 Meter langen Tiefe. Dabei stürzte jedoch der Hauptstollen ein.

Langmauer: rekonstruierter Abschnitt der römischen Mauer einer Gesamtlänge von ungefähr 72 km, die einen kaiserlichen Domänenbezirk schützte. Auf 364-375 n. Chr. datiert.

Hochburg: befestigter Ort und keltische Fliehburg mit Höhlen auf der Südseite des etwa 50 m hohen Felssporns.

Genovevahöhle: Diese Höhle befindet sich oberhalb des Kuttbachtals am Südosthang der Felsklippen Elterlay. Sie entstand durch die Erosionwirkung der Kyll. Neben römischen und fränkischen Scherben wurden vor der Höhle auch Feuersteinfragmente und ein Schaber aus der Steinzeit gefunden, was auf eine Präsenz von Menschen vor mehr als 7000 Jahren hindeutet. Funde von Äxten und Lanzenspitzen aus Stein datieren auf die frühe Steinzeit. Die Höhle wurde wahrscheinlich von Jägern und Sammlern am Ende der Altsteinzeit als Zufluchtsort genutzt.

Legende zur Höhle: Genoveva war die Verlobte von Graf Siegfried, der in den Krieg ziehen musste. Während seiner Abwesenheit versuchte sein Statthalter Golo mehrmals, die schöne Gräfin zu verführen. Diese blieb aber standhaft. Um sich zu rächen, bezichtigte Golo die Gräfin des Ehebruchs und der Lüge. Außerdem behauptete er, dass das Kind, das sie erwartete, vom Koch und nicht vom Grafen stammte. Siegfried war von dieser Nachricht völlig schockiert und befahl, seine Frau und das Kind zu töten. Die Verfolger hatten jedoch Mitleid und ließen Genoveva mit ihrem Neugeborenen unter der Bedingung entkommen, dass sie sich im Wald versteckte. Sie fand in einer Höhle Unterschlupf. Der Graf bereute seine Entscheidung bald und ging in den Wald, wo er einem Reh folgte, das ihn zu seiner Frau und seinem Sohn führte.

Klausenhöhle: Charakteristisch für das untere Kylltal sind die steilen, rippenartig hervortretenden Wände aus rotem Buntsandstein, die von der erodierenden Kraft des Flusses herausmodelliert wurden. In der Nordwand der Hochburg befindet sich das Naturdenkmal Klausenhöhle. Diese bis vor etwa 200 Jahren von Eremiten bewohnte Einsiedelei weist in den Fels gehauene Fratzen auf, die das Böse im Klausengrund vertreiben sollen. Hier konnten die Eremiten über Jahrhunderte hinweg ein frommes Leben führen und dem großen Beispiel des heiligen Antonius folgen.

Burg Ramstein: Die Ruine der ehemaligen Lehensburg von Kurtrier steht auf einem Sandsteinfelsen. Die zum Teil noch erhaltenen Außenmauern weisen Überreste von Sitznischen, Kaminen und Wendeltreppen auf. Auf der Westseite befindet sich ein 25 m hoher Wohnturm, der ursprünglich vier Stockwerke hoch war und Verteidigungs- und Wohnfunktionen miteinander verband. Seit 1798 befindet sich im ehemaligen Hofhaus der Burg Ramstein ein Gasthaus (heute Restaurant und Hotel). Im Jahr 1689 wurde die Burg gesprengt.

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Informationen entlang der Strecke geben Auskunft über die Orte

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