Durch den sagenhaften Ludwigswald in Weißenburg

Bekannt für ihre römische Geschichte ist die Stadt Weißenburg am Rande zwischen dem Altmühltal und dem Fränkischen Seenland im Süden von Nürnberg. Kaum bekannt ist jedoch die atemberaubende Natur auf dem Höhenzug oberhalb der mittelfränkischen Stadt. Auf ihm der romantische Ludwigswald. Er erhielt seinen Namen von Kaiser Ludwig IV., der Weißenburg den Stadtwald 1338 schenkte.

Technisches Datenblatt
Nr.28434576
Eine Wanderung Weißenburg i. Bay. erstellt am 04.11.2022 von mit-mama-nach.de. MAJ : 08.11.2022
Dauer Durchschnittliche Dauer: 3h25[?]
Länge Länge: 10.05km
Positive Höhenmeter Positive Höhenmeter: 178m
Negative Höhenmeter Negative Höhenmeter: 177m
Höchster Punkt Höchster Punkt: 612m
Niedrigster Punkt Niedrigster Punkt: 505m
Mittel Schwierigkeitsgrad: Mittel
Zurück zum Start Zurück zum Start: Ja
Wandern Wandern
Gemeinde Gemeinde : Weißenburg i. Bay.
Start Start : N 49.015471° / E 10.972563°
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Römerbrunnen Blumenmeer am Berghang Alte Allee

Beschreibung der Wandertour

(S/Z) Der etwa 10 Kilometer lange Rundweg durch den Stadtwald beginnt auf dem Wanderparkplatz Jakobsruhe an der Holzgasse. Wenn ihr in Weißenburg Richtung Bergwaldtheater fahrt, liegt der Parkplatz in einer steilen Linkskurve auf der rechten Seite.

(1) Von hier aus wählen wir den unteren Weg an der Bergflanke durch eine wunderschöne alte Allee mit der Beschilderung Nr. 7 Richtung Stadelhof. Es geht am Südosthang entlang auf einem idyllischen Wanderweg am Waldrand entlang mehr oder weniger geradeaus. Nach etwa 400 Metern treffen wir auf eine Mehrfachgabelung. Wir nehmen den Weg in der Mitte, der uns leicht nach links in den Wald hineinführt.

An den folgenden zwei Weggabelungen halten wir uns immer leicht rechts und treffen nach etwas über einem halben Kilometer auf eine breite Forststraße (T-Kreuzung), die uns nach rechts führt.

Abstecher zum alten Steinbruch:
(2) Wer möchte, hält sich an der Kreuzung mit dem Forstweg nicht nach rechts, sondern den Berg hinauf nach links. An der nächsten Abzweigung nach links geht es auf einem sehr schmalen Waldweg entlang.

(3) Nach etwa 100 m können wir auf der rechten Seite etwas weiter oben am Hang eine hohe Steinwand erkennen – einen aufgelassenen Steinbruch, der in der Liste der Geotope in Bayern aufgeführt ist. Es geht auf demselben Weg wieder zurück und an der Stelle, an der wir den Abstecher begonnen haben, weiter geradeaus den Hang hinab.

Nach ein paar Metern gelangen wir an den Waldrand. Jetzt ist genaues Hinschauen wichtig: Wir gehen am Waldrand nicht auf dem geschotterten Fahrweg weiter geradeaus den Hang hinab zur B2, sondern halten uns kurz vor der Kurve links in einen fast nicht sichtbaren Stichweg weiter durch den Wald. Nach etwa 10 Metern ist dann wieder der Wegweiser mit der Nr. 7 zu erkennen. An der Gabelung halten wir uns links.

(4) Nach kurzer Strecke auf dem schmalen Pfad, der rechts und links von wunderschönen alten Bäumen flankiert wird, führt die Wanderung uns am Waldrand entlang bis oberhalb von Stadelhof. Rechter Hand bieten sich laufend spektakuläre Aussichten auf die kleinen Ortschaften im Süden von Weißenburg.

Über Trockenwiesen geht es an Stadelhof vorbei. An der Weggabelung hinter dem Stadelhof halten wir uns geradeaus nach dem Wegweiser Main-Donau-Weg. Dieser führt uns weiter am Waldrand entlang und macht später eine ausgedehnte Linkskurve um den Berg herum. Nach einiger Zeit treffen wir auf eine Forststraße, bei der wir uns links in den Wald hinein halten. Es geht ständig leicht bergauf in einem leichten Hohlweg. Bei der nächsten Gabelung halten wir uns links und bei der darauffolgenden Kreuzung geradeaus durch den Ludwigswald.

(5) Dort, wo der Weg eine Rechtskurve beschreibt, wählen wir den schmalen Pfad geradeaus. Nach etwa 60 Metern biegen wir vor der breiten Forststraße nach rechts ab und kommen nach einiger Zeit oberhalb des Bergwaldtheaters aus. Die Straße hinter der Freilichtbühne überqueren wir und gehen auf der anderen Seite auf dem Waldweg weiter geradeaus.

(6) Nach etwa 200 Metern treffen wir auf den Waldlehrpfad (gelbes Schild mit schwarzem Specht). wir halten uns an der ersten Gabelung rechts und gehen Richtung bereits sichtbarer Schautafel. Wir folgen im weiteren Verlauf dann immer der Markierung mit dem Specht auf dem Waldlehrpfad, bis wir zu einer kleinen Holzbrücke kommen.

(7) Hinter der Brücke geht es nach links durch den Wald bis zum Römerbrunnen mit Grillplatz auf der linken Seite. Direkt vor dem Römerbrunnen biegen wir nach links auf den Gunthildsweg mit der Markierung Nr. 6. Bei einer Weggabelung kurz danach halten wir uns weiter an die Nr. 6 (linker oberer Weg), der uns an den folgenden Kreuzungen immer geradeaus und dann durch eine Allee zu einer asphaltierten Straße führt, der wir geradeaus folgen.

(8) Wenn wir den Parkplatz unterhalb des Theaters erreicht haben, können wir entweder an der Straße entlang geradeaus bis zum Ausgangspunkt zurückgehen oder bei der nächsten Abzweigung nach rechts auf einem schmalen, geteerten Weg durch eine weitere Allee wandern. Wenn wir nach rechts durch die Allee gehen, nehmen wir die erste Straße (hinter der Bank, An der Ludwigshöhe) links. Dort, wo die Straße An der Ludwigshöhe eine Kurve nach rechts beschreibt, führt nach links eine Sackgasse.

(S/Z) Am Ende der Sackgasse leitet uns ein schmaler Fußweg auf die Straße Holzgasse). Gegenüber, leicht links, liegt der Wanderparkplatz Jakobsruhe, von dem wir gestartet sind.

Waypoints:
D/A : km 0 - alt. 523m - Wanderparkplatz Jakobsruhe, Holzgasse
1 : km 0.07 - alt. 522m - Schöne alte Allee
2 : km 1.12 - alt. 531m - Abzweig zum Steinbruch
3 : km 1.35 - alt. 564m - Aufgelassener Steinbruch (Geotop)
4 : km 2.8 - alt. 510m - Stadelhof
5 : km 6.85 - alt. 579m - Bergwaldtheater Weißenburg
6 : km 7.18 - alt. 575m - Waldlehrpfad
7 : km 8.46 - alt. 534m - Römerbrunnen mit Picknickplatz
8 : km 9.55 - alt. 539m - Allee
D/A : km 10.05 - alt. 524m - Wanderparkplatz Jakobsruhe

Nützliche Informationen


Bitte sei bei einer Wanderung immer vorsichtig und vorausschauend. Visorando und der Autor dieser Wanderung können im Falle von Unfällen, die auf der Tour passieren, nicht verantwortlich gemacht werden.

Während der Wanderung oder in der Nähe


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