HeimatSpur Wasserfall-Erlebnisroute

Die Route führt aus dem Kurort Bad Bertrich über felsige Steige zum Klidinger Wasserfall, dem höchsten Katarakt der Eifel. Es folgen die geheimnisvollen Steinzeithöhlen unterhalb der Falkenlay, die Maischquelle und eine ganze Reihe von traumhaften Ausblicken ins Uessbachtal und auf Bad Bertrich. Die HeimatSpur windet sich durch ein abgelegenes Bachtal, führt über aussichtsreiche Hochebenen und läuft in steilen, recht ausgesetzten Hanglagen an bizarren Felsformationen vorbei.

Technisches Datenblatt
Nr.24125982
Eine Wanderung Bad Bertrich erstellt am 18.07.2022 von Konrad Friedgen. MAJ : 26.09.2022
Dauer Durchschnittliche Dauer: 5h35[?]
Länge Länge: 13.45km
Positive Höhenmeter Positive Höhenmeter: 599m
Negative Höhenmeter Negative Höhenmeter: 593m
Höchster Punkt Höchster Punkt: 394m
Niedrigster Punkt Niedrigster Punkt: 157m
Mittel Schwierigkeitsgrad: Mittel
Zurück zum Start Zurück zum Start: Ja
Wandern Wandern
Gemeinde Gemeinde : Bad Bertrich
Start Start : N 50.06965° / E 7.03221°
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Beschreibung der Wandertour

Startpunkt der Tour ist ein kleiner, gebührenfreier Parkplatz in der Clara-Viebig-Straße von Bad Bertrich.

(S/Z) Wir wandern talwärts über die Kurfürstenstraße hinab in den Kurort und bewundern das imposante Kurhaus. Der kunstsinnige Kurfürst Clemens Wenzelslaus, Erzbischof und Kurfürst von Trier, ließ das heutige Parkhotel im klassizistischen Baustil als Logierhaus zum bemerkenswerten kurfürstlichen Schlösschen in den Jahren 1787/1788 im Uessbachtal errichten.

(1) Vom eigentlichen Startpunkt am Parkhotel laufen wir in die Fußgängerzone hinein, folgen dann der Kurfürstenstraße in einem Rechtsbogen und verlassen sie nach rechts und wandern an der Ueßbach entlang, über einen Parkplatz und erneut nach links durch die Kurfürstenstraße.

(2) Wir treffen auf den Schwanenteich, den wir ein Stück nach rechts umrunden und dann nach rechts verlassen. Ein schmaler Pfad steigt scharf rechts in den steilen Hang, der sich alsbald als felsiger Steig fortsetzt.

(3) Vorbei an der Kuckuckslay, die erste schöne Ausblicke auf Bad Bertrich gestattet, geht es in engen Serpentinen, mehrmals ausgesetzt und geländerbewehrt durch den steilen Berghang. Immer wieder säumen bizarre Gesteinsformationen den Weg.

(4) Wir erreichen den Hohenzollernturm. Von der überdachten Aussichtskanzel hat man einen traumhaften Blick auf den Kurort Bad Bertrich. Hinterm Aussichtspunkt steigt die Route noch ein kleines Stück höher in den Hang hinein, wendet sich dann nach rechts und führt uns in einem kurzen Auf und Ab zu einer Wegespinne.

(5) Von hier aus kann man mit einer ausgeschilderten Zusatzschleife zum Bismarckturm gelangen. Wir halten uns rechts und erreichen den Turm. Wegen offensichtlicher Baufälligkeit ist das in die Jahre gekommene Gemäuer für Besucher jedoch schon lange nicht mehr zugänglich. Wir wandern zur Wegespinne zurück und folgen der Erlebnisroute leicht rechts schwenkend und dann sofort wieder links talwärts Richtung Erdenbachtal.

(6) An der nächsten Möglichkeit biegen wir scharf rechts ab, halten uns an der Gabelung links und biegen dann scharf links ab. Auf breiten Waldwegen geht es hinab zum munter plätschernden Gewässer, das östlich von Bad Bertrich in die Uess mündet. Auch auf diesem Teilabschnitt säumen bemooste, mit Efeuranken und Farnstauden bewachsene Felsformationen den Weg, von denen hier und da immer wieder kleine Rinnsale herab tröpfeln.

(7) Im Erdenbachtal wandern wir auf einem breiten Uferweg bachaufwärts.

(8) An der nächsten Möglichkeit biegen wir rechts ab, queren den Bach über eine Metallbrücke und machen einen Abstecher zum Klidinger Wasserfall. Es geht nahezu alpin durch den Steilhang. Um auch ungeübten Personen den Aufstieg zu erleichtern und bei feuchter Witterung für die notwendige Sicherheit zu sorgen, haben die Betreiber der HeimatSpur dicke, fest verankerte Taue angebracht. An ihnen kann man sich bei Bedarf bergan ziehen oder beim Abstieg festhalten. Weiter oben geht es über einen exponierten Felsensteig ein kurzes Stück wieder bergab. Mit einer Fallhöhe von insgesamt 28 Metern ist der Klidinger Wasserfall, auch Schießlay genannt, der höchste Wasserfall der Eifel. Wir nehmen die Aufstiegsroute wieder zurück ins Erdenbachtal. Wir folgen noch eine Weile dem Erdenbach talaufwärts.

(9) Dann biegen wir scharf links ab und der Weg steigt in mehreren scharfen Kehren zur weitläufigen, landwirtschaftlich genutzten Hochfläche bei Kennfus hinauf. Wir biegen erneut scharf links ab und folgen dem Weg über dem Ortsteil Kennfus.

(10) An der T-Kreuzung biegen wir links ab und, kommen an der Don-Bosco-Wanderhütte vorbei, biegen rechts ab und erreichen die 414 Meter hohe Falkenlay. Die aussichtsreiche Kuppe, die ein großer geschnitzter Falke und eine Wanderhütte aus Lavagestein zieren, ist vulkanischen Ursprungs. Vom Schichtvulkankegel, dessen Nordwand fast fünfzig Meter hoch aufragt fällt der Blick ins waldreiche Uessbachtal und zurückblickend weit in die Vulkaneifel.

(11) Von der Falkenlay geht es auf einer Pfadspur durch Niedergehölz in engen Serpentinen zu den Steinzeithöhlen hinab. Sie waren in der Altsteinzeit bewohnt und können auch heute im unmittelbaren Eingangsbereich noch betreten werden. Wild zerklüftete, teilweise überhängende Lavawände ragen neben dem schmalen Pfad auf und zeugen von der vulkanischen Tätigkeit in den zurückliegenden Jahrtausenden.

(12) Wir folgen dem Weg nach rechts, die Route führt uns stets im Steilhang und auf weichen erdigen Waldpfaden leicht talwärts laufend zur Maischquelle. Wir folgen dem Weg nach rechts und es geht über breite Waldwege.

(13) Nach einer Linkskurve geht es über eine Freifläche und dann errreichen wir den Panoramablick "Oase der Ruhe". Bad Bertrich zeigt sich tief unten im Uessbachtal und die traumhaften Weitsichten über die Erhebungen der Vulkaneifel bis hin zu den Moselbergen begeistern sehr. Zudem lädt hier eine schöne Wanderhütte zur Rast ein. Wir gehen zurück zum Hauptweg und folgen diesem nach links, biegen an der nächsten Möglichkeit rechts und sofort wieder links ab.

(14) Wir biegen erneut links ab und gelangen über breite, sanft abfallende Waldwege den Aussichtspavillon Viktoriahöhe am Palmberg. Wir halten uns rechts, dann links und an der nächsten Kreuzung rechts und es geht über windungsreiche Waldpfade durch wild wachsende Buchsbaumbestände zurück in den Kurort Bad Bertrich.

(S/Z) Hier gelangen wir wieder auf die Kurfürstenstraße, queren den Kreisel und gelangen zurück zum Ausgangspunkt.

Waypoints:
D/A : km 0 - alt. 176m - Parkplatz in der Clara-Viebig-Straße Bad Bertrich
1 : km 0.04 - alt. 173m - Parkhotel
2 : km 0.78 - alt. 161m - Schwanenteich
3 : km 1.19 - alt. 186m - Kuckuckslay
4 : km 1.87 - alt. 294m - Hohenzollernturm
5 : km 2.41 - alt. 317m - Bismarckturm
6 : km 2.98 - alt. 304m - Rechtsknick
7 : km 4.67 - alt. 213m - Erdenbach
8 : km 5.99 - alt. 288m - Klidinger Wasserfall
9 : km 8.05 - alt. 351m - Hochfläche bei Kennfus
10 : km 9.18 - alt. 379m - Falkenlay
11 : km 9.41 - alt. 361m - Steinzeithöhlen
12 : km 9.81 - alt. 368m - Maischquelle
13 : km 11.51 - alt. 363m - Panoramablick Oase der Ruhe
14 : km 12.81 - alt. 257m - Viktoriahöhe
D/A : km 13.45 - alt. 174m - Parkplatz in der Clara-Viebig-Straße Bad Bertrich

Nützliche Informationen


Bitte sei bei einer Wanderung immer vorsichtig und vorausschauend. Visorando und der Autor dieser Wanderung können im Falle von Unfällen, die auf der Tour passieren, nicht verantwortlich gemacht werden.

Während der Wanderung oder in der Nähe


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