Busenberger Holzschuhpfad

Exponierte Felsennester ermöglichen traumhafte Talblicke, ein geheimnisvolles mittelalterliches Gemäuer darf erkundet werden und eine gute Routenführung sorgt für ein tolles Wandererlebnis im Mittleren Wasgau. Bizarre Buntsandsteinformationen liegen am Weg, imposante Felsentore werden durchschritten und ein idyllisches Wiesental ist zu durchwandern.

Technisches Datenblatt
Nr.24120468
Eine Wanderung Busenberg erstellt am 18.07.2022 von Konrad Friedgen. MAJ : 12.09.2022
Dauer Durchschnittliche Dauer: 10h00[?]
Länge Länge: 26.57km
Positive Höhenmeter Positive Höhenmeter: 831m
Negative Höhenmeter Negative Höhenmeter: 824m
Höchster Punkt Höchster Punkt: 449m
Niedrigster Punkt Niedrigster Punkt: 216m
Schwierig (T3) Schwierigkeitsgrad: Schwierig (T3)
Zurück zum Start Zurück zum Start: Ja
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Gemeinde Gemeinde : Busenberg
Start Start : N 49.13608° / E 7.83661°
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Beschreibung der Wandertour

Die Rundwanderung beginnt am Wanderparkplatz Hexenplätzel am nordöstlichen Ortsrand von Busenberg oberhalb des Sportplatzes (Waldstraße).

(S/Z) Vom Parkplatz aus geht es über einen breiten geschotterten Weg in den Wald hinein. An der ersten Gabelung halten wir uns rechts. Eine Weile wandern wir gemächlich bergab, biegen an der nächsten Möglichkeit am Kuhbach links ab, sofort wieder rechts und an der Gabelung halten wir uns rechts.

(1) Wir folgen einem weichen Serpentinenpfad nach rechts in den Hang hinein und gehen danach weiter geradeaus. Mitten im lichten Wald zeigt sich mit dem Langenwalder Felsen die erste Buntsandsteinformation. Das gewaltige Gesteinsmassiv scheint wie eine Zahnreihe aus dem breiten Bergrücken heraus zu wachsen. Fast ebenerdig läuft der Holzschuhpfad jetzt durch den Langenwald. Wir halten uns an der nächsten Möglichkeit rechts und an der nächsten Gabelung ebenfalls rechts. Wir erreichen eine Wegspinne und folgen dem zweiten Weg von rechts. Die nächsten beiden Abzweigungen ignorieren und an der nächsten Gabelung rechts halten. Dann scharf rechts abbiegen.

(2) In engen Zick-Zack-Schleifen geht es jetzt zu einem schönen Aussichtspunkt, dem Löffelsberg, hinauf, den mehrere gewaltige Steinmännchen schmücken. Von einer Ruhebank fällt der Blick über die schier endlosen Wälder des Wasgaus.

(3) Dann führt die Route über die felsige Gratschneide des Löffelsberges hinweg zu einem weiteren Geländer bewehrten Panoramafelsen hinüber. Von der Aussichtskanzel fällt der Blick auf die Ortschaft Busenberg. Rechter Hand ragt der Langenwalder Felsen weit über die Baumwipfel empor. Unterhalb des ausgesetzten Felsensporns des Löffelsbergfelsens windet sich der Holzschuhpfad durch ein enges Felsentor. Steil und in engen Kehren geht es jetzt zu Tal.

(4) An der nächsten Möglichkeit, im Talgrund, folgen wir links schwenkend einem breiten Forstweg. An der nächsten Möglichkeit rechts abbiegen und dann dritte rechts und dem Weg nach rechts folgen.

(5) Dann steigen wir nach links (2. Möglichkeit) in Serpentinen zum Puhlsteinfelsen hinauf. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht auf die Ortschaft Busenberg und in der Ferne ist die Burgruine Drachenfels zu sehen. Vom Puhlsteinfelsen geht es erneut bergab. Nachdem wir erneut in Serpentinen gegangen sind, folgen wir dem Weg nach rechts und biegen an der zweiten Möglichkeit links ab. Nächste Möglichkeit links abbiegen und dem Weg in der Rechtskurve folgen.

(6) Im Tal angekommen überqueren wir die B 427, biegen links ab und wandern dann auf einem breiten Wiesenweg in Feuchtwiesen hinein. Wir erreichen die Gertrudiskapelle. Sie steht inmitten einer Waldwiese und wurde um 1450 von Eckbrechten von Dürckheim erbaut. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war sie das Ziel von Wallfahrten, auch aus dem benachbarten Elsass.

(7) Im weiteren Verlauf bestimmen jetzt weiche Wiesenwege das Streckenprofil. An der nächsten Gabelung halten wir uns links. An der Kreuzung gehen wir geradeaus und halten uns an der Gabelung rechts, nächste links.

(8) Schließlich steigt der Holzschuhpfad nach rechts in die Flanke des Heidenberges hinein. In mittlerer Hanglage lockt ein Abstecher zu einem Aussichtspunkt. Nach etwa 200 Metern treffen wir auf eine Waldliege, die herausragende Ausblicke auf Burg Drachenfels gestattet.

(9) Wieder zurück auf der Hauptroute steigt der Holzschuhpfad noch einmal an und führt uns zum Schlüsselfelsen hinauf. Von diesem gewaltigen Felsenhorst genießen wir traumhafte Weitblicke in den Wasgau. In dem unendlichen Wäldermeer ist weit in der Ferne Burg Berwartstein zu sehen.

(10) An der nächsten Wegspinne hinter den Felsen halten wir uns rechts und an der nächsten Weggabelung links. Es geht bergab Richtung Drachenfelshütte.

(11) Auf der Straße biegen wir links ab und erreichen die Drachenfelshütte des Pfälzer-Wald-Vereins.

(12) An der nächsten Gabelung halten wir uns rechts und machen einen Abstecher hinauf zur Burg Drachenfels. Wir kehren zur Hauptroute zurück, biegen rechts und sofort links ab, in den Wald hinein. An der nächsten Möglichkeit biegen wir rechts ab. Wir biegen dann die dritte Möglichkeit rechts ab, dann die zweite links. Am Querweg scharf rechts. Der Busenberger Holzschuhpfad führt des Jüngstberges auf breiten Waldwegen durch den lichten Wald. An der nächsten Gabelung halten wir uns rechts und an der nächsten erneut rechts.

(13) Wir folgen dem Weg in einer Linkskurve, dann in einer Rechtskurve. Linkerhand befindet sich der Geierstein. An der nächsten Gabelung halten wir uns rechts und biegen dann links ab.

(14) Wir queren den Geiersteinbach und biegen dahinter links ab. Es geht an der Wasgau-Schäferei vorbei. Es geht erneut bergan. Aus dem Geiersteinbachtal führt uns die Beschilderung zum Sprinzelfelsen hinauf. Wir gehen geradeaus über die Kreuzung, biegen rechts ab und dann scharf links.

(15) An der Gabelung rechts halten, wir erreichen den Sprinzelfelsen. Über felsige Steige und steinerne Trittstufen geht es am senkrecht aufragenden Felsmassiv vorbei. Metallgeländer zur Linken bewahren die Wanderer vor einem Sturz ins Bodenlose, bevor die Route scharf nach rechts schwenkt und durch ein natürliches Felsentor wieder auf der anderen Seite des Sprinzelfelsens ans Licht tritt.

(16) In Serpentinen geht es jetzt zur Aussichtsplattform hinauf, um die Ortschaft Busenberg aus der Vogelperspektive betrachten zu können. Über den lang gezogenen Felsenkamm des Sprinzelfelsens hinweg folgen wir schmalen Wurzelsteigen an gigantischen Sandsteingebilden und vorspringenden Felsnasen vorbei zu weiteren Aussichtspunkten. An der Kreuzung biegen wir links und sofort wieder rechts ab.

(17) Wir queren erneut die B 427, folgen ihr ein Stück nach rechts und sofort wieder links. Nächste Möglichkeit rechts und an der Gabelung links. In einer großen Schleife führt der Holzschuhpfad um den Eichelberg herum.

(18) Wir queren die K 85, folgen ihr ein Stück nach links und biegen nach rechts ab, es geht über einen Parkplatz. Der Weg macht einen großen Rechtsbogen, dann biegen wir scharf rechts ab, nächste Möglichkeit links.

(19) Entlang mächtiger Felsbarrieren geht es auf einem Hangpfad zurück zum Wanderparkplatz am Hexenplätzel (S/Z).

Waypoints:
D/A : km 0 - alt. 300m - Wanderparkplatz Hexenplätzel
1 : km 1.41 - alt. 342m - Langenwalder Felsen
2 : km 3.8 - alt. 441m - Löffelsberg
3 : km 4.5 - alt. 394m - Felsentor am Löffelsberg
4 : km 4.94 - alt. 323m - Breiter Forstweg
5 : km 6.79 - alt. 390m - Puhlsteinfelsen
6 : km 9.92 - alt. 246m - B 427
7 : km 11.06 - alt. 305m - Gabelung
8 : km 12.36 - alt. 365m - Aussichtspunkt
9 : km 13.22 - alt. 379m - Schlüsselfels
10 : km 14.03 - alt. 329m - Wegspinne
11 : km 15 - alt. 302m - Drachenfelshütte
12 : km 15.4 - alt. 330m - Burgruine Drachenfels
13 : km 20.07 - alt. 251m - Geierstein
14 : km 20.51 - alt. 220m - Geiersteinbach
15 : km 22.29 - alt. 288m - Sprinzelfelsen
16 : km 22.88 - alt. 294m - Aussichtsplattform
17 : km 23.4 - alt. 258m - B 427
18 : km 24.1 - alt. 278m - K85
19 : km 25.85 - alt. 319m - Felsbarrieren
D/A : km 26.57 - alt. 299m - Wanderparkplatz Hexenplätzel

Nützliche Informationen

  • Der Busenberger Holzschuhpfad führt überwiegend über schmale Waldpfade und wurzelige Steige. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Bitte sei bei einer Wanderung immer vorsichtig und vorausschauend. Visorando und der Autor dieser Wanderung können im Falle von Unfällen, die auf der Tour passieren, nicht verantwortlich gemacht werden.

Während der Wanderung oder in der Nähe

  • Während der Wanderung kommen wir an verschiedenen imposanten Felsen vorbei und haben immer wieder schöne Aussichten auf Busenberg und das Umland:

- Langenwalder Felsen (1)
- Löffelsberg (2)
- Puhlsteinfelsen (5)
- Schlüsselfels (9)
- Geierstein (13)
- Sprinzelfelsen (15)

* Burgruine Drachenfels (12)
Im 13. Jahrhundert erbaut, ragt sie auf dem gleichnamigen 150 Meter langen Sandsteinfelsen auf, der sich auf einem 368 Meter hohen Bergrücken erhebt. Der höchstgelegene Teil des Burgfelsens wurde im Mittelalter als Bergfried genutzt. Leider kann man die imposante Felsenburg nur noch bis zur unteren Plattform besteigen. Der Rest ist wegen Einsturzgefahr und/oder Renovierungsarbeiten gesperrt (Stand 2018).

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