Steinbruch-Panorama-Rundweg Nr. 4

Der Steinbruch-Panorama-Rundweg bei Solnhofen führt ein paar Millionen Jahre zurück in eine Zeit, in der sich hier im Herzen Bayerns noch ein tropisches Meer befand. Das Meer hat sich schon lange zurückgezogen, zurückgeblieben sind die vielen kleinen Meeresbewohner, die heute versteinert in den schon bei den Römern beliebten Solnhofner Steinplatten für die Ewigkeit konserviert sind.

Technisches Datenblatt
Nr.22117476
Eine Wanderung Solnhofen erstellt am 20.05.2022 von mit-mama-nach.de. MAJ : 07.06.2022
Dauer Durchschnittliche Dauer: 2h25[?]
Länge Länge: 6.03km
Positive Höhenmeter Positive Höhenmeter: 229m
Negative Höhenmeter Negative Höhenmeter: 229m
Höchster Punkt Höchster Punkt: 572m
Niedrigster Punkt Niedrigster Punkt: 412m
Mittel (T2) Schwierigkeitsgrad: Mittel (T2)
Zurück zum Start Zurück zum Start: Ja
Zu Fuβ Zu Fuβ
Gemeinde Gemeinde : Solnhofen
Start Start : N 48.891558° / E 10.994472°
Herunterladen: -
Wegweiser Steinbruch-Panorama-Rundweg Nr. 4 Steinbruch-Panorama-Rundweg Nr. 4 Ausblick auf Solnhofen Steinbruch-Panorama-Rundweg Nr. 4 Blick in den Steinbruch

Beschreibung der Wandertour

(Start/ Ziel) Start und Ziel ist der Bahnhof in Solnhofen. Hier befindet sich auch ein kostenloser Park&Ride-Parkplatz für alle, die mit dem Auto anreisen. Vom Bahnhof aus gehen wir auf der Bahnhofsstraße Richtung Getränkemarkt/Naturkostladen und halten uns zunächst auf der Beschilderung Panoramaweg, die uns an der ersten Abzweigung nach rechts auf den Mühlweg, dann die nächste steil nach links bergauf führt. An der nächsten Abzweigung nach rechts folgen wir dem Rundweg Nr. 4, der durch einen Ammoniten mit der Ziffer 4 gekennzeichnet ist, steil nach rechts und gehen über einen geraden, unbefestigten Weg durch den Wald.

(1) Nach gut 600 Metern kommen wir an eine Kreuzung, an der ein unscheinbarer kleiner Pfad nach links ins Unterholz führt. Der Pfad ist schwer zu erkennen, aber gut ausgeschildert. Der folgende Anstieg im Zickzackkurs auf die südlich von Solnhofen liegende Hügelkette ist etwas anstrengend, aber auch für ungeübte Wanderer zu schaffen.

Über die nächste und übernächste Kreuzung geht es auf dem Weg weiter geradeaus und an der T-Kreuzung halten wir uns links. Kurz unterhalb des Gipfels aus ockerfarbenem Abbruchschotter umrunden wir den Berg in einem wunderschönen Buchenwald. Neben dem Steinbruch-Panorama-Rundweg Nr. 4 ist auch der Hobbysteinbruch ausgeschildert, in dem man selbst zu Hammer und Meißel greifen darf.

(2) Kurz später öffnet sich der Wald und wir kommen oben auf der Bergkuppe an eine asphaltierte Straße, der wir nach links zum Schlagbaum folgen. Die Schranke gilt nur für Fahrzeuge. Ein Schild weist darauf hin, dass Wanderer an ihr vorbei auf das Steinbruchgelände dürfen, das sich jetzt vor uns in einem tiefen Tal mit steilen Abbruchkanten auf der gegenüberliegenden Seite öffnet. Ein kleiner Stichweg führt in den Steinbruch hangabwärts hinein.

(3) Linker Hand kann man bereits auf dem Hügel die Solnhofer Portland‐Zementwerke sehen. In diese Richtung führt auch der Rundweg Nr. 4 weiter. Es geht vorbei an den ehemaligen Gebäuden des Steinbruchs, die jetzt verlassen und baufällig daliegen. Am letzten Haus führt der Wanderweg rechts vorbei, was auf Anhieb etwas schwer zu erkennen ist.

(4) Nach etwa 200 m lohnt sich ein kurzer Abstecher nach links. Dort befindet sich ein schöner Aussichtspunkt mit Rastmöglichkeiten. Auf der gegenüberliegenden Seite der Altmühl reihen sich die "Zwölf Apostel", eine Felsformation, am Hang aneinander. Der Abzweig ist etwas schwer zu erkennen, liegt aber etwa 100 m vor dem Firmengelände. Auf demselben Weg geht es wieder zurück und dann links weiter.

Auf dem Firmengelände der Zementwerke halten wir uns auf der asphaltierten Straße sofort links (nicht beschildert). Es geht vorbei an dem Verwaltungsgebäude bis zur Elektrowerkstatt (immer leicht links halten). Die asphaltierte Straße endet in einer Sackgasse, rechter Hand sehen wir die Abfüllstation. Wir halten uns direkt hinter der Elektrowerkstatt links und passieren für 10 Meter die Wiese, bevor der Wanderweg in rechte Richtung erkennbar ist. Wir halten uns auf diesem Weg immer geradeaus und bergab.

(5) Nach einer Linkskurve, an der von rechts ein Weg einmündet, gehen wir ebenfalls weiter geradeaus und sehen nach wenigen Metern auf der rechten Seite einen Felsen (Teufelskanzel).

(6) An der T-Kreuzung kurz vor den Bahngleisen geht es nach links ab (nicht beschildert) und parallel zu den Gleisen weiter. An der nächsten Abzweigung kommen wir wieder auf dem Weg an, den wir schon auf dem Hinweg gelaufen sind. Wir halten uns rechts, an der nächsten Straße wieder rechts (Mühlstraße) und dann gleich wieder links.

(Start/ Ziel) Nach wenigen Metern kommen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Waypoints:
D/A : km 0 - alt. 412m - Bahnhof Solnhofen
1 : km 1.07 - alt. 458m - Abzweigung nach links
2 : km 1.99 - alt. 562m - Steinbruch
3 : km 2.18 - alt. 556m - Ehemalige Werksgebäude
4 : km 2.38 - alt. 565m - Abzweig Aussichtspunkt
5 : km 4.8 - alt. 454m - Teufelskanzel
6 : km 5.14 - alt. 420m - Schienen
D/A : km 6.03 - alt. 412m - Bahnhof Solnhofen

Nützliche Informationen

  • Der Rundweg ist nicht durchgängig beschildert. Einige Teile der regulären Streckenführung waren nicht passierbar.

Ausrüstung

  • Wir empfehlen festes Schuhwerk!
  • Auf dem Rundweg gibt es keine Einkehrmöglichkeit (nur am (Start/Ziel) Solnhofen). Ausreichende Mengen an Getränken sind deshalb wichtig. Wir empfehlen ein kleines Picknick oder eine Rast am Aussichtspunkt.
  • Der Rundweg ist wegen der teils steilen und schmalen Streckenführung nicht für einen Kinderwagen oder Buggy geeignet.
  • Hunde sollten an der Leine geführt werden.
  • ACHTUNG: Bei Nässe und Schnee sind die steileren Stellen nur schwer passierbar!

Bitte sei bei einer Wanderung immer vorsichtig und vorausschauend. Visorando und der Autor dieser Wanderung können im Falle von Unfällen, die auf der Tour passieren, nicht verantwortlich gemacht werden.

Während der Wanderung oder in der Nähe

  • Hobby-Steinbruch: Im nahegelegenen Hobby-Steinbruch gibt es die Möglichkeit, selbst mit Hammer und Meißel nach Fossilien zu suchen. Ein toller Spaß vor allem für Kinder.
  • Bürgermeister-Müller-Museum Solnhofen: Fossilienfunde in Solnhofner Platten. Unter anderem Originale des Urvogels Archaeopteryx und Babyraubsauriern

Andere Wandertouren in dem Gebiet

Wanderer
Laibstädter Geschichtsweg
Länge 12.2km Positive Höhenmeter +288m Negative Höhenmeter -281m Dauer 4h20 Mittel (T2) Mittel (T2)
Start Start ab Heideck - Roth (Landkreis)

Im Norden des Altmühltals am Übergang zum Fränkischen Seenland liegt die geschichtsträchtige Ortschaft Laibstadt im Landkreis Roth. Schon die Kelten und Germanen siedelten hier an den bewaldeten Berghängen im fruchtbaren Thalachtal. Und weil es hier so viel zu sehen und entdecken gibt, informieren zahlreiche Tafeln über die geologischen, geschichtlichen und kulturellen Gegebenheiten der Region. Der Laibstädter Geschichtsweg gehört übrigens zu den wenigen Premiumwanderwegen in Mittelfranken.

Wanderer
Loreleiweg
Länge 7.44km Positive Höhenmeter +43m Negative Höhenmeter -42m Dauer 2h15 Einfach (T1) Einfach (T1)
Start Start ab Georgensgmünd - Roth (Landkreis)

Knapp 40 km südlich der Metropole Nürnberg vereinigen sich in Georgensgmünd die Fränkische und Schwäbische Rezat zur Rednitz. Die kleine Gemeinde ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Wanderungen im Fränkischen Seenland, genauer gesagt: im Spalter Hügelland. Einer dieser wunderschönen Wanderwege ist der Loreleiweg, auf dem man nicht nur der herrlichen Natur, sondern auch der lebendigen Geschichte der Region begegnet.

Für mehr Wandertouren, benutze unsere Suchmaschine.

Die Beschreibungen und GPX-Daten bleiben Eigentum des Autors. Bitte nichts ohne seine/ ihre Genehmigung kopieren.